Vielen Dank an Flomf_HB für folgenden Artikel:

Kaum eine TV-Serie fesselt ihre Zuschauer so wie das rätselhafte Inseldrama "Lost". In der letzten Staffel sollen nun alle Mysterien gelöst werden. SPIEGEL ONLINE verfolgt den Showdown in einem Blog - zum Auftakt: ein Überblick über die offenen Fragen.

Hoffentlich kriegen sie das hin. Wer alle 103 bisher gezeigten Folgen der US-Serie "Lost" gesehen hat, kennt diese Angst: Da hat man sich auf Rauchmonster und Zeitreisen eingelassen, von den Toten Auferstandene und Unsterbliche hingenommen - und immer darauf vertraut, dass die Macher am Ende eine Lösung für alle Rätsel haben werden.

Wie keine Serie vor ihr hat "Lost" über bislang fünf Staffeln einen Sog entwickelt, der die Zuschauer in ein eigenes Universum zog. Was zunächst mit der klassischen Robinson-Situation begann - eine Gruppe von Fremden muss nach einem Flugzeugabsturz auf einer einsamen Insel ums Überleben kämpfen - wandelte sich zu einem Mystery-Epos voller paranormaler Phänomene. Die Rätsel, die die Macher um Damon Lindelof, Carlton Cuse und J.J. Abrams dabei kreierten, haben unzählige Theorien und Spekulationen bei Fans hervorgerufen - und mit jeder Staffel kamen neue, unheimliche Begegnungen und Ereignisse auf der Insel dazu.

Aber was ist, wenn am Ende alles Hokuspokus war? Wenn alle Theorien, die man sich mühselig aus über 4300 Minuten Laufzeit zusammengekratzt hat, umsonst waren und man einfach nur Lebenszeit damit verschwendet hat, über Eisbären, John Locke und die Zahlenfolge 4-8-15-16-23-42 nachzudenken?

Kompletter (11-seitiger) Artikel bei SPIEGEL Online


Andre
blog comments powered by Disqus